Hinweise & allgemeine Informationen

// Absenkung der Mehrwertsteuer

Der Gesetzgeber hat beschlossen, die Mehrwertsteuer für den Zeitraum vom 01. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 abzusenken. Für den Zeitraum der Reduzierung berechnen wir bei allen betroffenen Preisen die Mehrwertsteuer mit 16%. Unser Preis- und Leistungsverzeichnis wurde entsprechend um ein Beiblatt ergänzt. Aus Gründen der Nachhaltigkeit verzichten wir auf einen generellen Druck und den Versand dieses Beiblattes. 

Für weitere Informationen und die Beantwortung Ihrer Fragen zu diesem Thema steht Ihnen unser Kundenservice gerne zur Verfügung.

kundenservice@marcard.de

 

// Information zur Umsetzung der Zahlungsdiensterichtlinie (PSD II)

Mit dieser Information möchten wir Ihnen einen Überblick darüber geben, was die seit dem 14. September 2019 erfolgte Einführung der zweiten europäischen Zahlungsdiensterichtlinie (PSD II) für Sie im Alltag bedeutet.

Allgemeine Informationen zu PSD II

Informationen für Entwickler von Drittdienstleistern (TPP)

Für die Entwicklung (TPP) wird sowohl das QWAC-Zertifikat vorausgesetzt als auch ein QSEAL Siegel benötigt. Diese können Sie bei den bekannten PSD II-Zulassungsstellen beantragen. In der nachstehenden Schnittstellenbeschreibung erhalten Sie sämtliche Informationen, die Sie zur Entwicklung und zum technischen Zugriff auf die XS2A-Schnittstelle benötigen.

Access to Account – Schnittstellenbeschreibung

Die Access to Account Schnittstelle ist wie folgt erreichbar:

Testsystem: https://abnahme-xs2a-mmw.bs-ag.com/MSC

Produktivsystem: https://xs2a.online-banking.marcard.de

Key Performance Indicator: KPI

Die Zugangsdaten für das Testsystem erhalten Sie gerne auf Anfrage: PSD2 / Access to Account

  • National Tel. +49 1802 354 724 (6 Cent/Anruf, aus dem Mobilfunknetz zzgl. Ihrer Mobilfunkgebühren)
  • International Tel. +49 201 3101 1827 (im Ausland gelten die Preise Ihres Telefonanbieters)

Oder wenden Sie sich gern an unseren Kundenservice: kundenservice@marcard.de

 

// Handelsplatz Reporting Top 5 nach MIFID II

Nebst der jährlichen Überprüfung der Grundsätze für die Ausführung von Aufträgen in Finanzinstrumenten ermittelt und publiziert Marcard, Stein & Co einen Report über die fünf Handelsplätze, welche ausgehend vom Handelsvolumen am wichtigsten sind. Dieser Report wird hier im Rahmen der regulatorischen Anforderungen turnusgemäß veröffentlicht und bezieht sich auf die ausgeführten Kundenaufträge des Vorjahres. Der Report unterscheidet sich ferner nach Kundengruppe sowie Vermögensklassen.

Handelsplatz Reporting Top 5 für Anlagekunden (sogen. "non-professionals")

Handelsplatz Reporting Top 5 für Anlagekunden (sogen. "non-professionals"): als maschinenlesbare Text-Datei

Handelsplatz Reporting Top 5 für institutionelle Kunden (sogen. "professionals")

Handelsplatz Reporting Top 5 für institutionelle Kunden (sogen. "professionals"): als maschinenlesbare Text-Datei

Historisches Handelsplatz Reporting Top 5

2018 für Anlagekunden (pdf)

2018 für Anlagekunden (txt)

2018 für institutionelle Kunden  (pdf)

2018 für institutionelle Kunden  (txt)

2017 für Anlagekunden (pdf)

2017 für institutionelle Kunden  (pdf) 

 

// Qualitätsbericht

Das nachfolgende Dokument enthält je nach Kategorie von Finanzinstrumenten eine Zusammenfassung der Auswertungen und Schlussfolgerungen aus der Überwachung der erreichten Ausführungsqualität für die relevanten Ausführungsplätze, an denen im Jahr 2019 Kundenaufträge ausgeführt wurden. 

Download Bericht

Ausführungsgrundsätze

Hier finden Sie unsere Grundsätze für die Ausführung von Aufträgen in Finanzinstrumenten.

Download Ausführungsgrundsätze

 

// Gläubigerbeteiligung (Bail-in)

Anleger, die bail-in-fähige Forderungen oder Schuldtitel erworben haben, können nach Bestimmungen der BRRD (europäische Bankenabwicklungsrichtlinie) zur Haftung herangezogen werden, wenn das rückzahlungsverpflichtete Institut saniert oder abgewickelt werden muss. Wann Anleger betroffen sind und wie eine Abwicklung erfolgt, erfahren Sie hier:

Weitere Informationen 

 

// Überarbeitung der Aktionärsrechterichtlinie – ARUG II

Aktionäre sollen besser identifizierbar sein

Um die Kommunikation und insbesondere den Informationsaustausch zwischen Publikumsgesellschaften und ihren Anteilseignern zu verbessern, erhalten börsennotierte Gesellschaften künftig das Recht auf Identifikation ihrer Aktionäre ("Know your Shareholder").

Als Bank sind wir daher ab dem 3. September 2020 gesetzlich verpflichtet, bei Identifizierungsverlangen von Aktiengesellschaften die Daten der Depotinhaber an die Gesellschaft herauszugeben.

Geregelt ist dieser Informationsanspruch, der aus der zweiten Aktionärsrechterichtlinie (ARUG II) herrührt, im Aktiengesetz:

"§ 67d AktG Informationsanspruch der Gesellschaft gegenüber Intermediären

(1) Die börsennotierte Gesellschaft kann von einem Intermediär, der Aktien der Gesellschaft verwahrt, Informationen über die Identität der Aktionäre und über den nächsten Intermediär verlangen. Format und Inhalt dieses Verlangen richten sich nach der Durchführungsvereinbarung (EU) 2108/1212."

Aktiengesellschaften können diesen Informationsanspruch auf Identifizierung der Aktionäre gegenüber jedem Kreditinstitut in der Verwahrkette, welches Aktien der Gesellschaft verwahrt, geltend machen. Es steht sowohl Inhaber- als auch Namenaktiengesellschaften zu.

 

// Information über das Verfahren zur Beschwerdebearbeitung

1. Wie ist eine Beschwerde einzureichen?

Eine Beschwerde können Sie persönlich, telefonisch, per E-Mail, Telefax oder auch per Brief über die allgemeinen Kontaktdaten der Bank einreichen:

MARCARD, STEIN & CO AG
Ballindamm 36
20095 Hamburg
Tel. +49 40 320 99-0, Fax +49 40 320 99-200

marcard@marcard.de www.marcard.de

Um eine zeitnahe Prüfung und Beantwortung Ihrer Beschwerde sicherzustellen, sollten Sie den zugrundeliegenden Sachverhalt (u.a. Konto, Produkt oder Leistung, auf die sich Ihre Beschwerde bezieht) und Ihr Anliegen möglichst konkret schildern. Ferner sollten Sie uns für etwaige Rückfragen Ihre aktuellen Kontaktdaten (Anschrift, Telefonnummer und ggf. E-Mail-Adresse) mitteilen, sofern uns diese nicht bereits vorliegen.

2. Wie läuft das Beschwerdeverfahren ab? 

Ihre Beschwerde werden wir zeitnah bearbeiten und unvoreingenommen prüfen. Soweit erforderlich, werden wir alle relevanten Beweismittel und Informationen zusammentragen und prüfen. Ihre Beschwerde werden wir in der Regel innerhalb von etwa 15 Arbeitstagen nach Eingang Ihrer Beschwerde beantworten.

Können wir ausnahmsweise innerhalb der vorgenannten Fristen Ihre Beschwerde nicht beantworten, werden wir Sie hierüber, über die Gründe der Verzögerung und die voraussichtliche Bearbeitungsdauer informieren. Eine Beschwerde in Bezug auf Ihre vorgenannten Rechte und Pflichten als Zahlungsdienstnutzer oder Artikel 248 EGBGB werden wir nicht später als 35 Arbeitstage nach Eingang der Beschwerde abschließend beantworten.

3. Wie endet das Beschwerdeverfahren?

Sie erhalten von uns eine Antwort, in der wir Ihnen das Ergebnis unserer Prüfung mitteilen. Können wir Ihrem Anliegen nicht vollständig nachkommen, erläutern wir Ihnen unseren Standpunkt.

 4. Beschwerdemöglichkeiten bei Dritten

Stellt Sie unsere Antwort nicht zufrieden, haben Sie immer die Möglichkeit, Ihre Beschwerde aufrechtzuerhalten und sich an eine andere Stelle zu wenden. 

Ombudsmann der privaten Banken:
Die Bank nimmt am außergerichtlichen Streitbeilegungsverfahren der Verbraucherschlichtungsstelle „Ombudsmann der privaten Banken“ (www.bankenombudsmann.de) teil. Dort hat der Verbraucher die Möglichkeit, zur Beilegung einer Streitigkeit mit der Bank den Ombudsmann der privaten Banken anzurufen. Betrifft der Beschwerdegegenstand eine Streitigkeit über einen Zahlungsdienstevertrag (§ 675f BGB des Bürgerlichen Gesetzbuches), können auch Kunden, die keine Verbraucher sind, den Ombudsmann der privaten Banken anrufen. Näheres regelt die „Verfahrensordnung für die Schlichtung von Kundenbeschwerden im deutschen Bankgewerbe“, die auf Wunsch zur Verfügung gestellt wird oder im Internet unter www.bankenverband.de abrufbar ist.

Die Beschwerde ist in Textform (zum Beispiel mittels Brief, Telefax oder E-Mail) an die Kundenbeschwerdestelle Geschäftsstelle des Ombudsmann der privaten Banken beim Bundesverband deutscher Banken e. V., Postfach 04 03 07, 10062 Berlin, Fax: +49 30 1663-3169, E-Mail: ombudsmann@bdb.de, zu richten.

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht:
Für Kunden besteht die Möglichkeit, sich jederzeit schriftlich oder zur dortigen Niederschrift bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Graurheindorfer Straße 108, 53117 Bonn, über Verstöße der Bank gegen das Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG), die §§ 675c bis 676c des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) oder gegen Artikel 248 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch (EGBGB) oder wegen der Kündigung eines Basiskontovertrages zu beschweren. Ferner kann ein Kunde wegen der Ablehnung seines Antrages auf Abschluss eines Basiskontovertrages nach § 48 des Zahlungskontengesetzes (ZKG) bei der BaFin die Durchführung eines Verwaltungsverfahrens beantragen.

Europäische Online-Streitbeilegungsplattform:
Die Europäische Kommission hat unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ eine Europäische Online-Streitbeilegungsplattform (OS-Plattform) errichtet. Die OS-Plattform kann ein Verbraucher für die außergerichtliche Beilegung einer Streitigkeit aus Online-Verträgen mit einem in der EU niedergelassenen Unternehmen nutzen.

Ferner besteht auch die Möglichkeit, eine zivilrechtliche Klage einzureichen.

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