Exklusive Investments und Speziallösungen

Ein Family Office muss den Familienmitgliedern den persönlichen Kontakt und die direkte Begegnung mit Entscheidungsträgern und Experten aus der Wirtschaft ermöglichen. Es soll den individuellen Zugang zu exklusiven Investmentmöglichkeiten bieten – unter quasi institutionellen Bedingungen. Die Vermögensinhaber genießen dabei alle Vorteile der direkten Investments, die sonst nur institutionellen Anlegern vorbehalten bleiben.
Um diese Ansprüche zu erfüllen, muss ein Family Office in der Lage sein, die bei institutionellen Anlagen geforderten Mindestinvestitionssummen durch das „Pooling“ von mehreren Kunden zu erreichen. So lassen sich hohe Kostenbelastungen vermeiden, die die Renditen von allgemein verfügbaren Produkten erheblich schmälern.

Co-Investments

Besondere Attraktivität genießen sogenannte Co-Investments. Hierbei handelt es sich um gemeinsame Investitionen mit Partnern und Initiatoren. Das Ziel ist, durch gemeinsames Investieren die Interessen des Initiators mit denen der Familie in Übereinstimmung zu bringen. Die wesentliche Ertragsquelle soll dann für den Initiator nicht die Einnahme von Provisionen oder Managementgebühren sein, sondern der Anteil am Ertrag aus der Grundinvestition. Die gleiche Ausrichtung der Interessen lässt sich durch eine Performance Fee allein nicht erreichen. Die Familien erwarten daher weitergehend vom Initiator, dass er mindestens 10 % des Eigenkapitals selbst aufbringt. Ein Misserfolg der Investition soll den Initiator nicht nur durch entgangenen Nutzen treffen, sondern auch durch eigenen Kapitalverlust.

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