Jahresausblick 2024 und Rückblick – Impact Investing: Fragen und Antworten

Die Kapitalmärkte konnten sich im Jahr 2023 von den starken Verlusten des Vorjahres erholen. Trotz weiterer Leitzinserhöhungen, einer schwachen Konjunktur insbesondere in Deutschland und zahlreicher geopolitischer Krisen blieben die Anleger optimistisch. Positiv wirkte sich vor allem der starke Rückgang der Inflationsraten aus, der den Notenbanken den Weg für Leitzinssenkungen im kommenden Jahr ebnet. Das sind gute Nachrichten für die Aktien- und Rentenmärkte. Auch für die Immobilienmärkte, die sich 2023 in einer Schockstarre befanden, könnte dies der Beginn einer langsamen Erholung sein.

In unserem Schwerpunktthema „Impact Investing“ analysieren wir die wichtigsten Fragen zur Messbarkeit der sozialen und ökologischen Wirkung sowie zu den Prozessen und Zielsetzungen und geben Antworten zur Auswahl der relevanten Märkte und Produkte

Marcard Jahresausblick 2024 und Rückblick

Pressespiegel

"Family Office a la Marcard – Umfassend und individuell"

Mit steigender Vermögensgröße nimmt die Notwendigkeit eines zuverlässigen Beraters und Partners auf Augenhöhe zu. Thomas R. Fischer, Sprecher unseres Vorstandes, erklärt, worauf es ankommt.

Sonderveröffentlichtung Elite Report extra 2023 – "Ausgezeichnete Family Offices" als Beilage im Handelsblatt und in der FAZ

 

"Eine Alternative zum Single Family Office"

Ein Interview mit unseren Vorständen Thomas R. Fischer und Thomas Borghardt über die aktuellen Herausforderungen der Family Office Beratung und die konkreten Entlastungen, die unser Family Office bieten kann:

Sonderveröffentlichung Elite Report extra 2022 – "Erhellende Interviews mit den Branchenvorbildern" als Beilage im Handelsblatt

Publikationen

Marcard Marktfokus

Vergangene Ausgaben von Marcard Marktfokus


  • Das Problem der EZB: Hohe Kerninflation, aber schwaches Wachstum

    Mit Sorge dürften die Währungshüter im Euroraum die Stagnation der Kerninflation verfolgen. Anders als in den USA ist im Euroraum kein nachhaltiger Rückgang der Kernrate erkennbar. Neben den späten Zinserhöhungen der EZB ist dafür auch die unterschiedliche Zusammensetzung und Gewichtung der Warenkörbe vor allem im Dienstleistungssektor verantwortlich. Steigende Löhne dürften der EZB zusätzliche Kopfschmerzen bereiten. Auf der anderen Seite ist das Wirtschaftswachstum im Euroraum sehr schwach, was gegen weitere Zinserhöhungen spricht. Die EZB könnte daher der Fed folgen und auf der nächsten Sitzung im September eine Zinspause einlegen. Ein endgültiges Ende des Zinserhöhungszyklus im Euroraum muss dies aber noch nicht bedeuten.

    (11. August 2023)

  • Standort Deutschland: Angeschlagen, aber nicht K.O.

    Die Weltwirtschaft wird in diesem Jahr um rund drei Prozent wachsen, doch in Deutschland herrscht Stagnation. Hohe Energiepreise und ein immer noch zu stark auf Industrie und Export ausgerichtetes Wirtschaftsmodell sind die Gründe. Auch die Direktinvestitionen in Deutschland gehen zurück, was aber auch daran liegt, dass chinesische Investoren nicht mehr gern gesehen sind. Im internationalen Vergleich hat Deutschland als Standort für in- und ausländische Investitionen nach wie vor Vorteile. Die Wirtschaftspolitik muss jetzt die Weichen richtig stellen, damit dies auch in Zukunft so bleibt.

    (4. August 2023)

  • Der US-Dollar bleibt die globale Leitwährung

    Die Rolle des US-Dollar als internationale Leitwährung ist vielen Schwellenländern ein Dorn im Auge. Für das Treffen der größten Schwellenländer Mitte August in Südafrika erwarten daher manche einen Vorstoß in Richtung einer neuen Weltwährung. Innerhalb der Schwellenländer dominiert China, doch der Chinesische Renminbi eignet sich nur bedingt als internationale Reserve- und Handelswährung. Für eine Währungsunion nach dem Vorbild des Euroraums sind die Schwellenländer zu heterogen, während ein neues Schwellenländer-Asset nach dem Vorbild der Sonderziehungsrechte des Internationalen Währungsfonds nur einen sehr begrenzten Nutzen hätte. Der US-Dollar wird daher die globale Leitwährung bleiben.

    (28. Juli 2023)

  • Licht und Schatten in der deutschen Wirtschaft

    Der deutschen Wirtschaft fehlt es an Dynamik. Vor allem die schlechte Lage im Verarbeitenden Gewerbe prägt das Bild, wobei insbesondere die Stimmung in den energieintensiven Branchen sehr negativ ist. Deutlich robuster zeigt sich dagegen der Dienstleistungssektor. Ein nach wie vor starker Arbeitsmarkt, Lohnsteigerungen und rückläufige Inflationsraten stützen den Konsum und die Stimmung der Verbraucher. Die Aussichten für die nahe Zukunft bleiben schwierig und sind von Unsicherheitsfaktoren geprägt. Die aktuelle konjunkturelle Schwäche in Deutschland deutet aber auch auf tiefer liegende Probleme in den Schlüsselindustrien Automobil und Chemie hin.

    (21. Juli 2023)

  • Die andauernde Krise am chinesischen Immobilienmarkt

    Vor zwei Jahren lenkten die Probleme des Immobilienentwicklers Evergrande die internationale Aufmerksamkeit auf den chinesischen Immobilienmarkt. Ansteckungseffekte der Evergrande-Krise sind zwar weitgehend ausgeblieben, doch der chinesische Immobiliensektor ist nach wie vor angeschlagen. Weitere geld- und fiskalpolitische Stimuli werden wohl nötig sein, um den Immobilienmarkt und damit auch die Gesamtwirtschaft zu stützen. Da China im Gegensatz zum Rest der Welt eher mit Deflation als mit Inflation zu kämpfen hat, spricht wenig gegen eine expansive Geldpolitik. Für die meisten ausländischen Investoren dürften diese Maßnahmen aber wohl nicht ausreichen, um sie von ihrer negativen Haltung gegenüber dem chinesischen Aktienmarkt abzubringen.

    (14. Juli 2023)

Marktausblick

Hier finden Sie unsere jährlichen und halbjährlichen Marktausblicke der vergangenen Jahre:

Nah am Zinsgipfel: Marktausblick für das zweite Halbjahr 2023

Wie die Krise überwunden werden kann: Jahresausblick 2023 und Rückblick 2022

Wie Krieg, Inflation und Pandemie die Wirtschaft belasten: Marktausblick für das zweite Halbjahr 2022

Was Sie schon immer über Inflation wissen wollten, aber nie zu fragen wagten: Jahresausblick 2022 und Rückblick 2021

Klimawandel und Klimapolitik: Marktausblick für das zweite Halbjahr 2021

Die neue Anatomie der Aktienmärkte: Jahresrückblick 2020 und Ausblick 2021

Nach Corona: Wie sich Wirtschaft, Politik und Marktstrukturen verändert haben Marktausblick für das zweite Halbjahr 2020

Die Zukunft der Globalisierung: Jahresrückblick 2019 und Ausblick 2020

China: Der unheimliche Gigant Marktausblick für das zweite Halbjahr 2019

Anlagestrategie für den Spätzyklus: Jahresrückblick 2018 und Ausblick 2019

Droht die nächste Schuldenkrise? Marktausblick für das zweite Halbjahr 2018

Ein Aufschwung (fast) ohne Makel: Jahresrückblick 2017 und Ausblick 2018

Konjunktur und Populismus: Marktausblick für das zweite Halbjahr 2017

Nationalismus in Europa und den USA – Abschied von der Globalisierung? Jahresrückblick 2016 und Ausblick 2017

Eine kritische Prüfung der Anlagestrategien nach dem Brexit-Referendum: Marktausblick für das zweite Halbjahr 2016

Vermögensbaustein Anleihen – Risikoloser Zins oder zinsloses Risiko? Jahresrückblick 2015 und Ausblick 2016

Eine kritische Prüfung der Anlagestrategien zur Jahresmitte 2015: Halbjahresausblick 2015

Anlagestrategien im Spannungsfeld von Deflationsgefahren und Niedrigzinsen: Jahresrückblick 2014 und Ausblick 2015

 

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