Jahresausblick 2023 und Rückblick 2022

Das Jahr 2022 wird den Anlegern in keiner guten Erinnerung bleiben. Die trüben Aussichten für das Wirtschaftswachstum in 2023 scheinen nicht dafür zu sprechen, dass sich an dieser Situation etwas ändert. Doch wir zeigen in unserem Jahresausblick, dass sich die Rahmenbedingungen für die Anleger im Laufe des Jahres dennoch verbessern sollten.

Jahresausblick 2023 – Wie die Krise überwunden werden kann

Pressespiegel

"Eine Alternative zum Single Family Office"

Ein Interview mit unseren Vorständen Thomas R. Fischer und Thomas Borghardt über die aktuellen Herausforderungen der Family Office Beratung und die konkreten Entlastungen, die unser Family Office bieten kann:

Handelsblatt Sonderveröffentlichung Elite Report extra – "Erhellende Interviews mit den Branchenvorbildern"

Publikationen

Marcard Marktfokus

Vergangene Ausgaben von Marcard Marktfokus


  • Der US-Dollar auf dem Weg zur Euro-Parität

    Mit Beginn des Monats Mai setzte der Euro zu einer Gegenbewegung gegenüber dem US-Dollar an. Dennoch sind die Argumente für einen stärkeren US-Dollar weiterhin intakt. Die EZB ist zwar dabei, eine geldpolitische Kehrtwende zu vollziehen, doch das Zinserhöhungspotenzial im Euroraum wird durch die hohe Staatsverschuldung der Peripherieländer begrenzt. Gleichzeitig spricht der Zustand und die Dynamik der US-amerikanischen Wirtschaft für einen weiter starken US-Dollar. Das Szenario einer „weichen Landung“ der US-Wirtschaft und die hohen europäischen Konjunkturrisiken aufgrund der starken Abhängigkeit von russischen Energieimporten sprechen für die US-Währung.

    (3. Juni 2022)

  • China kommt vom Weg ab

    Zu Beginn der Corona-Pandemie konnte China die Herausforderungen besser als andere Länder meistern. Die Wirtschaft erholte sich schnell vom ersten Schock und die Zahl der Infektionen nahm rasch ab. Doch in diesem Jahr steht das Land vor einem Scherbenhaufen. Die Wirtschaft verliert an Dynamik, die Impfstrategie ist gescheitert und gesellschaftlich steuert das Land in Richtung eines totalen Überwachungsstaates. Die jüngsten staatlichen Wachstumsimpulse lassen eine deutliche Abkehr vom Pfad des letzten Fünfjahresplans erkennen, der China zukunftsfähig hätte machen sollen. Für Investoren sind das keine guten Nachrichten.

    (27. Mai 2022)

  • US-Konjunktur: Hoffnung auf eine weiche Landung

    Unterstützt von hohen Staatsausgaben und einer lockeren Geldpolitik ist die US-Wirtschaft im vergangenen Jahr kräftig gewachsen. Dieses Wachstum hat jedoch Nebeneffekte, die sich schon seit einiger Zeit in Form steigender Inflationsraten zeigen. Die US-Notenbank kämpft nun gegen diese Symptome einer überhitzten Wirtschaft an und versucht, eine weiche Landung zu vollziehen: Die Inflationsraten sollen wieder in die Nähe ihres Zielwertes sinken, ohne dass dabei die Wirtschaft in eine Rezession stürzt. Die Wachstumsaussichten für die US-Wirtschaft haben sich daher deutlich eingetrübt.

    (20. Mai 2022)

  • Wie Russland den Goldpreis beeinflusst

    Nicht nur auf den internationalen Öl- und Gasmärkten hat Russland einen großen Einfluss. Auch bei Gold spielt Russland eine wichtige Rolle, und zwar sowohl als Anbieter als auch als Nachfrager. Russland ist der weltweit zweitgrößte Goldproduzent und steht bei den globalen Goldreserven an fünfter Stelle. Durch die Sanktionen sind die internationalen Verkaufsmöglichkeiten für russisches Gold eingeschränkt, doch die inländische Nachfrage kann dies kompensieren. Für den Goldpreis sind aber weiterhin vor allem der US-Dollar und das Zinsniveau entscheidend, die beide derzeit belastend wirken. Die strukturelle Nachfrage der Notenbanken spricht allerdings gegen eine dauerhafte Schwäche des Goldpreises.

    (13. Mai 2022)

  • Verkraftet der US-Immobilienmarkt steigende Zinsen?

    Die US-Notenbank hat im Kampf gegen die Inflation das Tempo angezogen und in dieser Woche die Leitzinsen um 50 Basispunkte erhöht. Die langfristigen Hypothekenzinsen sind bereits im Vorfeld kräftig gestiegen. Angesicht der fulminanten Anstiege der Immobilienpreise in den letzten Jahren wächst die Sorge vor einem Crash. Im Gegensatz zur Subprime-Krise vor 15 Jahren sind spekulative Übertreibungen allerdings nicht zu erkennen. Die finanzielle Stabilität der privaten Haushalte in den USA hat sich zudem in den letzten Jahren deutlich verbessert. Beide Argumente sprechen dafür, dass es nicht zu einem heftigen Einbruch am US-Immobilienmarkt kommen wird. Die schlechte Nachricht ist allerdings, dass eine Abkühlung des Immobilienmarkts unbedingt notwendig ist und die Leitzinsen daher wohl noch stärker steigen müssen, als dies bereits erwartet wird.

    (6. Mai 2022)

Marktausblick

Hier finden Sie unsere jährlichen und halbjährlichen Marktausblicke der vergangenen Jahre:

Wie Krieg, Inflation und Pandemie die Wirtschaft belasten: Marktausblick für das zweite Halbjahr 2022

Was Sie schon immer über Inflation wissen wollten, aber nie zu fragen wagten: Jahresausblick 2022 und Rückblick 2021

Klimawandel und Klimapolitik: Marktausblick für das zweite Halbjahr 2021

Die neue Anatomie der Aktienmärkte: Jahresrückblick 2020 und Ausblick 2021

Nach Corona: Wie sich Wirtschaft, Politik und Marktstrukturen verändert haben Marktausblick für das zweite Halbjahr 2020

Die Zukunft der Globalisierung: Jahresrückblick 2019 und Ausblick 2020

China: Der unheimliche Gigant Marktausblick für das zweite Halbjahr 2019

Anlagestrategie für den Spätzyklus: Jahresrückblick 2018 und Ausblick 2019

Droht die nächste Schuldenkrise? Marktausblick für das zweite Halbjahr 2018

Ein Aufschwung (fast) ohne Makel: Jahresrückblick 2017 und Ausblick 2018

Konjunktur und Populismus: Marktausblick für das zweite Halbjahr 2017

Nationalismus in Europa und den USA – Abschied von der Globalisierung? Jahresrückblick 2016 und Ausblick 2017

Eine kritische Prüfung der Anlagestrategien nach dem Brexit-Referendum: Marktausblick für das zweite Halbjahr 2016

Vermögensbaustein Anleihen – Risikoloser Zins oder zinsloses Risiko? Jahresrückblick 2015 und Ausblick 2016

Eine kritische Prüfung der Anlagestrategien zur Jahresmitte 2015: Halbjahresausblick 2015

Anlagestrategien im Spannungsfeld von Deflationsgefahren und Niedrigzinsen: Jahresrückblick 2014 und Ausblick 2015

 

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